„Die Welt ist zum Verändern da, nicht zum Ertragen.“

Wir laden verschiedene Initiativen und Vereine ein am Samstag 11.Juli 2020 bei der Kundgebung in Wien Karlsplatz/ Resselpark dabei zu sein, um sich mit ihren Beiträgen und Infotischen zu beteiligen.

Bei dieser Kundgebung versuchen wir ein breites Spektrum an Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft aufzuzeigen, und wollen zum Nachdenken anregen.

Eingeengt fühlen wir uns nicht nur durch die Sanktionen und die Politik von Überwachen und Strafen der Regierung, sondern auch die generelle Haltung des Staates gegenüber seinen Bürger*innen, in der einerseits die Offenlegung vieler persönlicher Daten gefordert wird und gleichzeitig die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, immer mehr eingeschränkt wird.

Die Corona-Situation zeigt einmal mehr wie viele prekär lebende Menschen in unserer Gesellschaft die Betroffenen des Lockdowns sind und wie sich ihre Lebenssituation verschlechtert.

Weiterhin ist rassistische Diskriminierung omnipräsent und es scheint kein Interesse der Regierenden zu bestehen, das Problem anzugehen. Man fokussiert sich stattdessen darauf, die Proteste zu unterdrücken und Forderungen zu überhören.

Wir solidarisieren uns auch mit den geflüchteten Menschen in Griechenland (und anderswo), die wiedermal zu wenig Beachtung erlangen, in den Lagern festsitzen und sich weitgehend selbst überlassen werden.

Die Standkundgebung für Bewegungsfreiheit nimmt sich mit Musik, Redebeiträgen und Infotischen den öffentlichen Raum zurück. Positionieren wir uns gegen die zunehmend beengenden Umsände in unserer Gesellschaft, gegen Lobbyismus und Freunderlwirtschaft, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die Zerstörung der Umwelt.

Lasst uns feiern und den Umstand geniessen, dass es nach so langer Zeit wieder möglich ist, sich zu begegnen, zu tanzen und den öffentlichen Raum gemeinsam zu nutzen.

Vernetzt und Solidarisiert euch!